Anhängerkupplungen
Eine Anhängerkupplung / Anhängevorrichtung ist eine Vorrichtung, mit der ein Fahrzeug (PKW/LKW) mit einem Anhänger verbunden wird. Je nach Art des Zugfahrzeuges und des Anhängers findet man vier häufig vorkommende Bauarten nach deren Anbauart. ( Wikipedia )
Kupplung vor Ort sucht Marken Hersteller für Ihr Fahrzeug wo der Stoßstangenausschnitt immer so wenig wie möglich beträgt , oder Ihre Anhängelast von Ihrem Fahrzeug voll ausgeschöpft ist. Diesen Service bekommen Sie von keinem Versender. Nur wir wissen aus langjähriger Einbauerfahrung welche Anhängerkupplung für Ihr Fahrzeug die geeigneteste ist.
Typen von Anhängerkupplungen
Was ist der D-Wert?
Die Dauerfestigkeit gegen Krafteinwirkungen durch den Fahrbetrieb zwischen dem Zugfahrzeug und dem Anhänger an der zwischengeschalteten Anhängekupplungskonstruktion wird als D-Wert bezeichnet und in Kilonewton (kN) angegeben. Der Wert ist gemäß dem Typenschild zu entnehmen.
Dieser Wert einer gegebenen Anhängerkupplung ist zusammen mit der Masse des Zugfahrzeuges als auch einer möglicherweise in den Zulassungspapieren oder auf dem Typenschild angegebenen Gespann-Gesamtmasse die Berechnungsgrundlage für die zulässige Anhängelast.
Der D-Wert wird einmalig auf Basis einer geeigneten Konstruktion bestimmt als auch geprüft und bleibt damit unveränderlich.
Mit Einführung des D-Wertes entfällt auf dem Typenschild der Anhängerkupplung die bis dahin übliche Angabe der Anhängelast (GA) und der zulässigen Gesamtmasse (GF). Damit wird nur der D-Wert und die zulässige Stützlast angegeben.
Das Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs und die Anhängelast sind veränderliche Werte, wobei zu beachten ist, dass die Chassishersteller und deren Peripherie das Gesamtgewicht eines Zuges begrenzen.
Der erforderliche D-Wert nach Richtlinie 94/20/EG lässt sich rechnerisch, wie folgt bestimmen:
Derf = ( G * A * g ) / ( 1000 * ( G + A ) )
Derf: erforderlicher D-Wert in kN
A: Gesamtmasse des Anhängers in kg
G: Gesamtmasse des Zugfahrzeuges in kg
g: Erdschwerebeschleunigung (~9,81 m/s²)
Der D-Wert der Anhängerkupplung muss stets über dem erforderlichen D-Wert liegen.
Berechnung der maximal zulässigen Anhängelast an einer Anhängerkupplung mit gegebenen D-Wert nach Richtlinie 94/20/EG
A = (1000 * GLeer * D) / (g * GLeer - 1000 * D)
Die Anhängelast muss stets unter der zulässigen Anhängelast liegen.
Bei Fragen steht ihnen Ihr Team von Kupplung-Vor-Ort in Wallersdorf unter 09933 – 902023 gerne zur Verfügung!
Info - Anhängersteckdose
AH-Steckdose - 13-Polig
| Pin | Pinbelegung |
| 1 | Nebelschlussleuchte |
| 2 | Blinker links |
| 3 | Masse Pin 1-8 |
| 4 | Blinker rechts |
| 5 | Schlussleuchte rechts |
| 6 | Bremsleuchte |
| 7 | Schlussleuchte links |
| 8 | Rückfahrleuchte |
| 9 | Stromversorgung / Dauerplug (KL30) |
| 10 | Ladeleitung (Plus Anhänger-Batterie) |
| 11 | Frei |
| 12 | Frei |
| 13 | Masse Pin 9-12 |
Unser Tipp
Die 13-polige Steckdose ist auf jeden Fall der 7-poligen vorzuziehen. Selbst wenn man später nur einen Fahrradträger montieren will, muss an diesem die komplette Beleuchtung, also incl. Nebelschlussleuchte und Rückfahrleuchte, funktionieren. Außerdem ist die 13-polige durch die Bajonettverschluss-Technik spritzwasserdicht, im Gegensatz zur 7-poligen Steckdose, die gelegentlich durch Korrosionsprobleme ausfällt.
Infos zur Elektrik und Elektronik des E-Satzes
Der E-Satz für die Anhängerkupplung ist heute ein sehr hochwertiges und modernes Bauteil. Ein näherer Blick lohnt sich.
Anhängererkennung
Die Anhängererkennung teilt dem Zugfahrzeug mit, ob ein Anhänger angekuppelt ist. Die Information darüber erhält entweder ein Anhängermodul, eine Einparkhilfe oder ein AFC-Modul. Die Steuergeräte stellen sich dann jeweils in ihrer Funktion auf den Betrieb mit oder ohne Anhänger ein. Es werden prinzipiell zwei Möglichkeiten eingesetzt, um eine Anhängererkennung zu installieren:
In die Steckdose am Zugfahrzeug wird ein Mikroschalter eingebaut (zw. 12 und 3). Beim Einstecken des Anhängersteckers in die Steckdose wird dieser Mikroschalter aktiviert.
Eine Elektronik im Zugfahrzeug registriert den Anhänger, sobald sich der Anhängerstecker in der Steckdose befindet. Über die nun geschlossenen Stromkreise werden am Anhänger Funktionen wie „Bremslichter, Blinklichter usw... vernetzt. Wird der Anhängerstecker aus der Steckdose gezogen, sind diese Stromkreise wieder unterbrochen und die Elektronik erkennt, dass kein Anhänger mehr angekuppelt ist.
Es gibt eine gesetzlich vorgeschriebene Überwachung der Anhänger-Blinkleuchten. Dies wurde früher durch einen besonderen Blinkgeber und der grünen C2-Kontrolleuchte realisiert. Heute wird bei der Montage der Anhängerkupplung auch gleich ein so genanntes Anhängermodul mit verbaut.
AFC (Automatic Frequency Control)
Beim AFC handelt es sich um eine Anhängerblinküberwachung mit integriertem Steuergerät. Sie stellt ohne zusätzliche optische (C2-Kontrollleuchte) oder akustische Kontrolleinrichtungen (z.B. Summer) sicher, dass die gesetzlich vorgeschriebene Überwachung der Anhänger-Blinkleuchten gewährleistet ist.
Die Funktion, die die Blinkleuchten am Zugfahrzeug überwacht, wird für den Anhänger übernommen. Das bedeutet: fällt eine Leuchte am Zugfahrzeug aus, blinkt die im Armaturenbretts eingebaute Kontrollleuchte doppelt so schnell wie eine intakte Blinkleuchte. Das gleiche Prinzip greift, wenn am angekuppelten Anhänger eine Blinkleuchte ausfällt: die Kontrollleuchte im Armaturenbretts reagiert mit doppelter Blinkfrequenz.
Das AFC-Steuergerät wird nur an den mitgelieferten Kabelbaum angeschlossen. Es benötigt für seine Funktion aber eine Dauerstromversorgung (Klemme 30, Batterie-Plus) sowie eine ordentliche Masse.
Im Bereich des Armaturenbretts bzw. der Zentralelektrik fallen keine Montagearbeiten an. Der Einbau einer C2-Kontrollleuchte bzw. der Austausch des Blinkgebers entfallen.
Hinweis: Eine Gespannstabilisierung Trailer-ESP (es benutzt die Sensoren des fahrzeugseitigen ESP) kontrolliert während der Fahrt permanent den Fahrzustand des Anhängers. Schaukelt sich dieser z.B. bei erhöhter Geschwindigkeit, bei einem spontanen Ausweichmanöver oder bei Spurrillen auf, erkennt das System (Gierratensensor Hinterachse) die Gefahr des Pendelns und schickt frühzeitig Impulse an den Motor und die Bremsanlage, um diese zu aktivieren und die Schleudergefahr zu minimieren. Im richtigen Moment, wenn sich Zugfahrzeug und Anhänger auf 0 Grad befinden, wird der Bremsvorgang sanft und kontrolliert eingeleitet und somit der Anhänger wieder stabilisiert. Dieser schlingerdämpfende Bremsvorgang kann sich mehrmals wiederholen, bis sich das Gespann stabilisiert. Diese Art der Gespannstabilisierung wird aber erst durch moderne CFC® Elektrosätze, z.B. durch den CFC®-Elektronik-Einbausatz von JAEGER automotive, ermöglicht.















